Vor- und Nachteile der Flaschennahrung

Mütter müssen so viele Entscheidungen treffen, wie sie ihre Kinder aufziehen und ihnen den besten Start ins Leben ermöglichen wollen. Die erste Entscheidung, die sie vielleicht treffen müssen, ist die, ob sie ihr Neugeborenes mit der Flasche füttern oder stillen wollen.

Während die meisten Kinderärzte bei der Säuglingsernährung der Meinung sind, dass „die Brust das Beste ist“, gibt es natürlich Zeiten, in denen das Stillen einfach nicht möglich oder praktisch ist. In solchen Fällen kann die Flaschennahrung ein segensreicher Ersatz für die Mütter sein.

Wenn Sie die Flaschennahrung in Erwägung ziehen, können Ihnen diese Informationen helfen, sich ein besseres Bild von den Vor- und Nachteilen zu machen, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.

Vorteile der Flaschennahrung & Formelfütterung

Hier sind einige der Vorteile und Vorzüge der Flaschennahrung und der Formelfütterung;

  • Wenn Sie Ihr Baby mit Formelfütterung füttern, können Sie genau messen, wie viel Nahrung Ihr Kleines pro Fütterung bekommt. Das ist nützlich, um zu wissen, wie viel Nahrung Ihr Baby braucht, um sich satt zu fühlen.
  • Bei der Flaschenfütterung können sich die Eltern die Arbeit des Fütterns teilen. Babys, die gestillt werden, müssen normalerweise alle zwei bis drei Stunden essen. Da bei der Flaschennahrung die Flasche die Arbeit übernimmt, muss die Mutter nicht ständig auf Abruf bereitstehen. Bei der Flaschennahrung kann jeder in der Familie mithelfen, wenn es darum geht, den kleinen Junior zu füttern.
  • Mütter, die sich für die Flaschennahrung entscheiden, müssen sich keine Gedanken darüber machen, wie sie ihre Ernährung an die Bedürfnisse ihres Babys anpassen. Koffein, Alkohol und die Kalorienzufuhr sind flexibler. Stillenden Müttern wird empfohlen, etwa 500 Kalorien pro Tag zu sich zu nehmen, was eine Gewichtsabnahme erschweren kann.
  • Formula-gefütterte Babys essen im Allgemeinen seltener als gestillte Babys, da die Verdauung von Säuglingsnahrung länger dauert als die von Muttermilch.

Nachteile der Flaschenfütterung & Formelfütterung

Hier sind einige der Nachteile, die Sie erfahren können, wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihr Kind mit der Flasche zu füttern und mit Formelfütterung zu ernähren;

  • Es gibt Studien, die darauf hindeuten, dass Mütter, die stillen, ein geringeres Risiko haben, im späteren Leben Brustkrebs, Eierstockkrebs und Osteoporose zu entwickeln. (4)
  • Einigen Untersuchungen zufolge haben Mütter, die mit der Flasche stillen, ein höheres Risiko, an einer postpartalen Depression zu erkranken. Auch wenn die genaue Ursache dafür umstritten ist, deuten Studien darauf hin, dass Mütter, die stillen, seltener an einer postpartalen Depression leiden als Mütter, die nicht stillen. (5, 6)
  • Studien deuten darauf hin, dass Frauen, die stillen, im späteren Leben seltener an Diabetes Typ 2 erkranken. (7, 8)
  • Muttermilch enthält mehr Nährstoffe als Muttermilch und fördert das Wachstum und die Entwicklung des Gehirns. Muttermilch trägt auch zur Verbesserung der Immunabwehr Ihres Babys bei.
  • Muttermilch ist für das Verdauungssystem eines Neugeborenen schonender als Säuglingsnahrung.
  • Stillen spendet Ihrem Kind Trost und kann es beruhigen, wenn es aufgeregt, krank oder dehydriert ist. Außerdem stärkt das Stillen die Bindung zwischen Mutter und Kind.
  • Flaschennahrung ist während der nächtlichen Fütterungszeiten weniger praktisch, da Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit darauf verwenden müssen, aufzustehen und die Flasche vorzubereiten.
  • Flaschennahrung kann teuer sein.
  • Muttermilch enthält Antikörper zur Infektionsbekämpfung, die in der Flaschennahrung nicht enthalten sind.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihr Baby zu stillen, sollten Sie dies bis zum 12. Wenn Sie Ihr Baby vor dem 12. Monat abstillen, sollten Sie es nicht mit Kuhmilch füttern, sondern stattdessen mit Eisen angereicherte Säuglingsnahrung geben, um die Eisenaufnahme aus der Muttermilch zu ersetzen. Weitere Informationen über den Beginn der Entwöhnung finden Sie in unserem Artikel über die besten Praktiken und Ratschläge für Mütter.

In den meisten Fällen ist die ideale Ernährung für Ihr Kleines die Muttermilch, da sie die für die Entwicklung Ihres Babys notwendigen Nährstoffe liefert, vor allem in den ersten sechs Monaten.

Sollten Sie sich jedoch dafür entscheiden, dass die Flaschennahrung für Sie besser geeignet ist, dann machen Sie sich keine Vorwürfe! Die Flaschennahrung hat Vorteile und Nutzen. Vergessen Sie nicht, dass niemand Ihr Baby besser kennt als Sie selbst, wenn es darum geht, wie Sie es füttern.

Ob Sie sich für die Flasche oder die Brust entscheiden, liegt ganz bei Ihnen.

Dieser Artikel wurde von Superintendent Pharmacist Shilpa Shailen Karia, MRPharmS, medizinisch geprüft. – GPhC Reg No: 2087328

Quellen:

  1. NHS – Flaschenfütterung
  2. NHS – Start4Life – Stillen und Flaschenfütterung
  3. Web MD – Breast vs. Bottle for Feeding Your Baby
  4. Healthline – Breast-Feeding vs. Bottle-Feeding: Die Vor- und Nachteile
  5. Stillen und postpartale Depression: Ein Überblick und methodische Empfehlungen für die künftige Forschung
  6. Vergleich der Prävalenz postpartaler Depressionssymptome zwischen stillenden und nicht-stillenden Müttern
  7. National Institutes of Health – Stillen kann helfen, Typ-2-Diabetes nach Schwangerschaftsdiabetes zu verhindern
  8. The Telegraph – Stillen für sechs Monate senkt Typ-2-Diabetes-Risiko um 47 Prozent, Studie zeigt

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